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Keine schlechte Sucht

von Josef Beda

Süchte gibt es wohl genug auf dieser Erde. Es kann vielleicht festgestellt werden: «Alles was übertrieben wird, wird zur Sucht.» Ganz so einfach wird es wohl doch nicht sein. Und wenn Sucht, dann gibt es immer noch die eher schlechteren und die eher besseren; natürlich je nach Einschätzung und Verständnis. So kann auch Lesen zu einer Sucht werden: man kann den Krimi nicht mehr weglegen, bis er zu Ende gelesen ist, man muss das Buch fertig lesen, weil es so spannend, so lehrreich, genial, interessant, und fantastisch geschrieben ist, zum Nachdenken anspornt, dass es der Geist – der innere Zwang – nicht zulässt, das Buch loszulassen. Diesem Thema – und etwas drumherum – haben sich die beiden Zeichner Achim Greser und Heribert Lenz, welche unter dem Firmennamen »Greser & Lenz« für verschiedene Zeitschriften und für die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« ihre Witze zeichnen, gewidmet.

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Ein Witz aus dem kleinen Büchlein mit dem Titel »Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut, dann wird man süchtig« hat mich ganz besonders angesprochen. Er erinnert an real existierende Tatsachen, die in der heutigen Zeit alltäglich sind – und eben nicht so lustig sind, wie der Witz selbst.

 

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Und noch ein Gedichtchen aus dem Vorwort des kleinen Werkes, geschrieben von Gerhard Henschel: Tri-Top, Tinte, Tusche, Tesa, das benutzt Herr Achim Greser. Kuli, Füller, Feder, Flens, das gebraucht Herr Ibert Lenz. Vorschub leisten alle beide allgemeiner Schadenfreude.

 

Bild-Quellen:
Bild A: Buchdeckel
Bild B: Zeichnung aus dem Buch

 

 

 

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