Blog von buchplanet.ch | gebrauchte Bücher zu unschlagbaren Preisen

Seneca: De brevitate vitae – Die Kürze des Lebens

von Adventskalender

Adventskalender 7: Seneca: De brevitate vitae – Die Kürze des Lebens von Frau S. W.

Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere  oder vielfach ohne Zusatz `Seneca` lesbar. Er wurde- einfach einzuprägen- etwa anno Eins nach Christi Geburt im heutigen Andalusien geboren

Noch als Kleinkind wurde er in die Obhut seiner mildtätigen Tante mit einem nach Rom gegeben. Seneca war sehr kränklich, starkes chronisches Asthma beispielsweise. Er war ein guter Autodidakt, als Jugendlicher von den pythagoräischen Lehren angetan, befolgte disziplingewandt manches Theorem bis ans Lebensende.

Er entschied sich, eine Aemterlaufbahn einzuschlagen, wurde bald zum erfolgreichen Anwalt und bereits  Mitglied im Senat, als Caligula 37.n.Chr. den Thron bestieg.  Seneca hatte früh mit Schreiben begonnen und war sich seines Talentes (sogar posthumer Ruhm) wohl bewusst.

Im Jahre 41.n.Chr. verbannte man Seneca, auf hinterlistiges Betreiben Messalinas acht Jahre lang aus Rom. Er hatte Glück, dem Tode entgangen zu sein und wusste auf Kosika seine Zeit zu verbringen, so sind denn zwei Trostschriften aus dieser langen, quälenden Abgeschiedenheit erhalten geblieben.

Kurz nach seiner Rückkehr begehrte Agrippina die Jüngere, Seneca zum  massgeblichen Lehrer des künftigen Kaisers Nero zu machen. Da Seneca diesem Angebot nicht widerstehen konnte, trat er beim damals gerade zwölf Jahre alten Nero zum Dienst an. Eine schicksalshafte Entscheidung, denn von Nero selbst- seinem ehemals eigenen Schüler- wurde der  Beteiligung der `Pisonische Verschwörung`  beschuldigt. Nero bekleidete bereits das Amt des Princeps, und eine und verschied im Jahre 65.n.Chr in Rom.Empfehlung des Kaisers sollte man nicht ignorieren. So beging Seneca der Jüngere

 

Seneca hat  geschrieben, damit ein Werk geschaffen, an dem die Nachwelt sich glücklich schätzen darf. , Seneca hält man heute als Staatsmann, Philosoph, daraus Stoiker, Naturforscher und Dramatiker in Erinnerung. Ueberwiegend verfasste er überwiegend Dialoge und Tragödien (beispielsweise ‚Oedipus‘), und hat damit ein Werk geschaffen,

Einer seiner Schriften trägt den Titel: De brevitate vitae – die Kürze des Lebens.

 Sybil-Bild

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.