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Eine weitere Kindheitserinnerung

von Sara Grob

Bilderbücher waren meine erste Erfahrung mit dem gedruckten Wort und der magischen Welt, die in den Büchern verborgen sein kann. Ich freue mich deshalb immer sehr, wenn wir im buchplanet.ch ein Bilderbuch erhalten, das in meiner Kindheit zu meinen Schätzen gehörte.
So ist es mir auch heute nach meiner Mittagspause ergangen. So erwartete mich mein Arbeitspult:

Jenste Bücherstapel und ein ganz besonderer Schatz: Serafin und seine Wundermaschine

Kennt ihr die Geschichte von Serafin und seiner Wundermaschine, gezeichnet von Philippe Fix? Die Hautpersonen in diesem Buch sind: Serafin, Plum und Herkules (ein Hamster).
Serafin arbeitet als Fahrkartenknipser in der Untergrundbahn, diese trostlose Arbeit an diesem trostlosen Ort macht ihn jedoch sehr traurig. Wenn wundert es also, dass Serafin nach kurzer Zeit entlassen wird?
An schönen Tagen lieben es Plum und Serafin über den Flohmarkt zu bummeln. Und eines Tages entdeckt Serafin auf dem Flohmarkt sein Traumbett (Wunschbett). Doch das Bett passt nicht in die Wohnung von Serafin. Der Zufall kommt Serafin aber zu Hilfe, er erfährt, dass er ein altes Haus mit einem Park und mehreren Nebengebäuden geerbt hat. Das Haus ist aber wirklich sehr alt und extrem verfallen.
Doch Serafin wäre nicht Serafin wenn er jetzt aufgeben würde. Gemeinsam mit seinem Freund Plum renoviert er das Haus und baut es ganz nach seinem Gusto um. Auf Flohmärkten und bei Altwarenhändlern besporgen Serafin und Plum die Umbaumaterialien. Das Haus entwickelt sich zu einem wunderbaren Traumschloss.
Plum findet, dass ein Haus ohne Musik kein richtiges Haus sei und bittet Serafin ein Radio zu bauen. Serafin baut eine riesige Wundermaschine aus jensten verschiedenen Instrumenten. Ein Orchester mit grosser Besetzung könnte weder lauter noch richtiger als diese Wundermaschine spielen.
Serafin und Plum waren nun glücklich und wären es auch geblieben. Doch eines Tages kommen zwei „böse“ Männer vorbei. Sie sprechen von Enteignung, gerichtliche Vorladung, Industriegebiet, Wohnsiedlung, armierter Beton, von Amts wegen abreissen, unverzüglich ausziehen….
Serafin und Plum beachten die Drohungen dieser Männer nicht und bleiben in ihrem Wunderhaus. Doch Tag für Tag wachsen auf allen Seiten ungeheure, immer höhere Blocks aus grauem Zement. Serafin und Plum verschanzen sich in ihrem Haus und möchten ihr Eigentum verteidigen.
Auf eine ganz spezielle, erfindungsreiche Art wehren sich Serafin und Plum schliesslich…

Ein wunderschönes Buch mit wunderschönen Zeichnungen und einer wunderschönen Geschichte…
Das Buch passt auch zur Stiftung Tosam, da Wiederverwertung und Re- bzw. Upcycling eine grosse Rolle im Buch spielen.

Das Buch ist einmal in unserem Onlineshop erhältlich. Zum Buch
Der Zustand des Buches ist mässig, bitte beachten Sie die Zustandsbeschreibungen!

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