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Das Kochbuch der Spitzenklasse

von Josef Beda

Das Werk, welches im »La Tavola Buchverlag« erschienen ist, besteht aus zwei Bänden – dem eigentlichen »Rezept-Buch« und dem »Lifestyle-Buch«, welches über das Leben von einundzwanzig Schweizer Spitzenköchen und ihrer Kochkunst berichtet. In diesem in drei Sprachen abgefassten Werk »hagelt« es von Michelin-Sternen und Gault-Millau-Punkten. Das »Lifestyle-Buch« wird mit drei Vorworten eingeleitet:

Paul Bocuse (* 11. Februar 1926), ein französischer Koch, Gastronom und Kochbuchautor, u.a. mit drei Michelin-Sternen und 1989 von Gault-Millau als Koch des Jahrhunderts, 1992 mit dem »Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland« für seine Pionierarbeit in der deutschen Gatronomie ausgezeichnet, schrieb: «… Die schweizerische Kochelite vom Michelin sterngekrönt erscheint zum grössten Vergnügen der Feinschmecker auf dieser Bühne. Vom Lage Maggiore bis St. Moritz werden wir allwissend das geniessen können, was den gastronomischen Ruf dieses Landes ausmacht. …  Dieses verführerische Buch sprüht vor appetitlichen Inspirationen, die uns zu einer Fülle von Kostbarkeiten einladen. Ich möchte an dieser Stelle meinem Freund Fredy Girardet huldigen, der als Lanzenspitze der helvetischen Küche galt.»

Anton Mosimann (* 23. Januar 1947), ein Schweizer Koch, der 1975 nach etlichen »Stationen« in der Schweiz, in Belgien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Schweden, sowie an Bord von Kreuzfahrtschiffen, nach Grossbritannien zog, dort als Chefkoch arbeitete, dann im Jahr 1988 sein Clubrestaurant »Belfry«, welches im Nobelquartier Belgravia in London liegt, eröffnete, u.a. im Jahr 2004 von Königin Elisabeth II. mit dem »Order of the British Empire« für seine Verdienste um die britische Gastronomie ausgezeichnet wurde, schrieb: «Mit grosser Freude habe ich die Einladung angenommen, einige Worte über dieses hervorragende Werk und die exquisiten Spitzenköche, die darin vorgestellt werden zu schreiben. Die Schweiz ist immer meine Heimat geblieben, obwohl heute mein Wohnsitz London ist. … Ich bin stolz, Schweizer zu sein, und empfinde es als eine Auszeichnung, zum ehrenamtlichen Botschafter meines Landes ernannt worden zu sein. Meine Anerkennung gehört den kreativen und innovativen Köchen, die in diesem Buch vertreten sind und hier die Hohe Schule der Gastronomie zelebrieren. … Ich möchte Ihnen allen zu ihrer aussergewöhnlichen Leistung gratulieren und ihnen danken, dass sie durch ihren Beitrag in diesem Buch ein so positives Bild der Schweiz zeichnen.»

Hans Stucki, der in seinem Restaurant »Bruderholz« an der Bruderholzallee in Basel wirkte, nie modisch kochte und eben deshalb immer modern blieb, schrieb: «Die Küche als Fest für Auge, Nase und Gaumen. Untrennbar miteinander verbunden. Untrennbar das Resultat endloser Erfahrungen am Herd. Denn: Grosse Küche entsteht nicht über Nacht! Deshalb ist sie nicht nur einzigartig, sondern stets auch elitär! … Und: Weshalb sollte der Gast von Restaurant zu Restaurant gehen und stets Dinge vorgesetzt bekommen, die er nicht versteht? Bloss weil es die Mode so will, stets dasselbe vorgesetzt zu bekommen? Vergessen wir nie: Auch in der Schweiz besteht eine attraktive Landschaft aus einer Vielzahl von Regionen. Diese führen erst dann zu einer Vielzahl von echten kulinarischen Erlebniswelten, wenn sich diese in den Regionen und deren Produkten auch verwurzelt haben. …»

 

 

Das Restaurant »Bruderholz« in Basel – bekannt auch unter dem Namen »Stucki« – wurde nach dem Tod von Hans Stucki von einem seiner ehemaligen Schüler, den Stucki noch selbst aussuchte, weitergeführt. Nach der Renovation im Jahre 2008 übernahm die Spitzenköchin Tanja Grandits zusammen mit ihrem Ehemann René Graf Grandits den Ort mit grosser Geschichte. Sie eroberten mit ihrer kreativen Aromaküche die Herzen ihrer Gäste und der Kritiker. Das Haus mit ihrer Leitung besitzen 17 Gault-Millau-Punkte und ein Michelin-Stern.

Auf 287 Seiten motiviert das »Lifestyle-Buch« mit vielen farbigen Abbildungen von Gerichten, den zweiten Band, das »Rezept-Buch« zur Hand zu nehmen. Dieser Band wird mit einem Vorwort von Irene Dörig eingeleitet. Sie schrieb: «… Diese engagierte Begeisterung bekamen meine Gäste und ich immer wieder in meiner Kochschule – Irene’s Cuisine – zu spüren. Dort reifte denn auch die Idee zum vorliegenden Werk, das nicht nur ausgewählte Menüs der 21 grossen Köche der Schweiz vermittelt, sondern auch einen Einblick in deren Alltag geben möchte. Darum machte ich mich gemeinsam mit Marion Michels und Dave Brüllmann auf die Reise zu den kulinarischen Höhepunkten quer durch die Schweiz. Ihnen allen – den 21 Spitzengastronomen und meinen beiden Begleitern und Mitwirkenden – gehören meine Hochachtung und mein allerherzlichster Dank! Sie alle machten es möglich, die kulinarischen Highlights in Wort und Bild festzuhalten. Ich, für meinen Teil, habe die selbstgewählten Menüs der 21 Spitzenköche, die von den Gastrokritikern mit Mützen, Sternen und Gabeln zu Hauf ausgezeichnet sind, so überarbeitet, dass sie im Privathaushalt nachgekocht werden können. …»

 

 

Die obenstehende Abbildung zeigt die Vorderseite der beiden Bücher. (Beide Bücher besitzen hinten und vorne jeweils die gleichen Buchdeckel.)

Die 21 Spitzenköche, die im »Lifestyle-Buch« vorgestellt werden und im »Rezept-Buch« ihre, dann von Irene Dörig »überarbeiteten«, Rezepte preisgegeben haben sind: Horst Petermann, Hans-Peter Hussong, André Jaeger, Wolfgang Kuchler, Sepp Kalberer, Beat Bolliger, Roland Jöhri, Hilda und Hans Veraguth, Martin Dalsass, Armin Rötele & Hans C. Leu, Irma und Jörg Dütsch, Roland Pierroz, Robert Speth, Adolf Blokbergen, Thomas Byrne & Gilles Dupont, Philippe Rochat, Claude Frôté, Max Eichmann, Bernhard Bühlmann, Heinz Witschi, Jacky Donatz.

 

Die obenstehende Abbildung zeigt die Rückseite der beiden Bücher. (Beide Bücher besitzen hinten und vorne jeweils die gleichen Buchdeckel.)

Beide Bände, das »Lifestyle-Buch« und das »Rezept-Buch« sind in einem Schuber untergebracht und als Gesamtwerk im Online-Shop für Gebrauchte Bücher – buchplanet.ch – erhältlich.

 

Bild-Quellen:
Bild A: www. sobresuiza.com
Bild B: Vorderer Buchdeckel (beider Bücher)
Bild C: Hinterer Buchdeckel (beider Bücher)

 

 

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