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Howcatchem ⊻ Whodunit

von Josef Beda

Das Zeichen ⊻ steht für das »Exklusiv-Oder«, also: «entweder so oder anders» – beides zusammen geht nicht. Schaut man sich einen Krimifilm an oder liest einen Krimi gibt es genau zwei Methoden, wie der Konsument – die Zuschauerin, der Zuschauer bzw. die Leserin, der Leser – in Spannung versetzt werden kann. In der Version »Howcatchem« – eine Wortkonstruktion von »How catch them« – weiss der Konsument von Beginn an, wer der Verbrecher ist und die Spannung liegt darin zu verfolgen, wie sich die den Fall aufklärenden Personen an die Auflösung des Kriminalfalls herantasten. Das umgekehrte Prinzip wird mit der Wortzusammensetzung »Whodunit« – gebildet aus »Who has done it« – beschrieben. Hier ist dem Konsumenten wie auch den Ermittlern der unbekannt, ob es überhaupt einen Täter gibt – es existiert beispielsweise nur ein Todesopfer dessen Identität erst geklärt werden muss, um das Tatmotiv eines allfälligen Mörders zu finden. 

 

Das Schaltsymbol für das »Exklusiv-Oder« in der Elektrotechnik sieht – sah wenigstens bis etwa 1980 – wie oben abgebildet aus. Im Gegensatz zum »Logischen Oder« darf nur einer der beiden Eingänge wahr sein um am Ausgang eine »1« zu erhalten.

Die mit 69 Folgen erfolgreiche amerikanische Krimiserie »Inspektor Columbo«, deren Titelfigur Peter Falk spielte, stellen die wahrscheinlich bekanntesten nach dem »Howcatchem-Prinzip« erzälten Kriminalgeschichten dar. In den meisten aller dieser Geschichten werden die Täter – meist Mörder – und deren Umfeld genau beschrieben. Die Mordmotive werden bekannt gegeben, und die Ausarbeitung ihrer intelligent ausgegklügelten komplizierten Mordpläne wie auch die wohldurchdachten Ablenkungstaktiken durch Legen von falschen Spuren und bestens vorbereiteten Alibis werden dem Zuschauer mitgeteilt. Der Reiz dieser Kriminalfilme liegt ganz darin zu beobachten, wie der zerstreut wirkende, jedoch äusserst gewiefte Inspektor Columbo die Verbrecher ihrer Taten überführt. Sie regen zum Mitdenken und zur Analyse der Verbrechen an.

 

Peter Falk, Schauspieler und Produzent – oben eine Fotografie, die während eines Interviews im Jahr 2007 gemacht wurde – wurde am 16. September 1927 in New York City geboren. Als kleines Kind mit drei Jahren musste ihm infolge eines Tumors das rechte Auge entfernt und durch ein Glasauge »ersetzt« werden. Bereits im Alter von 12 Jahren sammelte Peter Michael Falk – so sein vollständiger Name – seine ersten Bühnenerfahrungen. Ab 1968 spielte er zum ersten Mal die Rolle des Inspektor Columbo mit der er weltberühmt und gleichzeitig auch stets identifiziert wurde. In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni 2011 verstarb Peter Falk im Alter von 83 Jahren.

Ebenso spannend sind natürlich die Kriminalfälle, welche Edgar Wallace (* 1. April 1875 in London; † 10. Februar 1932 in Hollywood), in der umgekehrten, in der »Whodunit-Version«, geschrieben hat. Seine Romane wurden in 44 Sprachen übersetzt und in Deutschland – beispielsweise – existieren 38 Verfilmungen. Der zu den erfolgreichsten Kriminalschriftstellern des englischsprachigen Raums zählende Richard Horatio Edgar Wallace, wie sein vollständiger Name war, verfasste auch zahlreiche Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Theaterstücke sowie Drehbücher.

 

Edgar Wallace war ein englischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Journalist und Dramatiker. Er wurde als unehelicher Sohn eines Schauspielerpaares geboren und gleich nach seiner Geburt von einem Londoner adoptiert, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und hatte keine abgeschlossene Schulbildung. Dennoch entwickelte er sich im Burenkrieg  in Südafrika zum Kriegsberichterstatter, später – in London – arbeitete Edgar Wallace als Journalist und Sonderberichterstatter. Sein erster Kriminalroman erschien 1905 im Eigenverlag. – In der Fleet Street in London befindet sich die oben abgebildete Edgar-Wallace-Gedenktafel.

Im »Online Shop für Gebrauchte Bücher« – buchplanet.ch – sind momentan neben den von unserem Team zusammengestellten Edgar-Wallace-Paketen, die je mindestens fünf im »Goldmann Verlag« erschienen Taschenbücher enthalten, weitere Kriminalromane von diesem Autor erhältlich. So auch die im Jahr 1983 in der »Bertelsmann Club GmbH« als Lizenzausgaben erschienen acht Bände, welche unter dem Stichsatz: »Es ist unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein.« herausgegeben wurden.

 

 

Ein Band kann bei uns für CHF 6.00 (zuzüglich Versandkosten) bezogen werden. Wenn alle acht Bände miteinander bestellt werden, gewähren wir einen Rabatt von CHF 8.00 – der durch Einfügen des Gutsschriften-Codes 6253 7113 9944 in das im Bestellformular dafür vorgesehene Feld aktiviert werden kann.

 

Bild-Quellen:
Bild A: JBS (buchplanet.ch)
Bild B: Wikipedia
Bild C: Wikipedia
Bild D: Buchdeckel

 

 

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