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»Fahren« statt »Steigen und Gehen«

von Josef Beda

Es mag sein, dass die Menschen körperlich fiter sein oder länger fiter bleiben würden, es zudem auch weniger »Spezialeinsätze« in Fitness-Zentren benötigen würde – aber es ist allen klar, dass sie kaum mehr wegzudenken sind, die Fahrtreppen und die Fahrsteige, wie sie so »deutsch« genannt werden.

 

Das Bild oben zeigt auch eine Fahrtreppe. Es ist eine Konstruktion der Firma »Bendicht Stucki Kies- und Betonwerk«, dessen Hauptgeschäft der Kiesabbau – verbunden mit verschiedenen imn diesem Zusammenhang stehenden Dienstleistungen – ist, sich auch mit der Herstellung von Fahrtreppen, Podesttreppen und Podestleitern widmet. Diese Art von Fahrtreppen sind im heutigen Blog-Thema nicht gemeint – die Produkte sind jedoch (ich spreche als Anwender) sehr sicher und eine tolle Sache.

In allen grösseren Bahnhöfen, auf Flughäfen, in Einkaufszentren, in öffentlichen Bauten und wo auch immer, überall sind, nebst Fahrsteigen (»angetriebene Bodenflächen«), vor allem Rolltreppen – eine etwas heimeligere Bezeichnung – installiert, welche die ebenfalls vorhandenen Personenlifte oftmals ergänzen und auch entlasten.

Das nachstehende Bild zteigt Rolltreppen, die in einer U-Bahn-Station der »Kopenhagener Metro« installiert sind. Die »Kopenhagener Metro« wurde im Jahr 2002 in Betrieb genommen und besteht derzeit aus zwei Linien. Besonders an dieser U-Bahn ist, dass sie völlig vollautomatisch funktioniert – die Züge verkehren führerlos!

 

 

Die Rolltreppen haben eine weit höhere Transportkapazität als Personenlifte, sind stehts bereit und sie können unter Umständen – man bemerke mal als Beispiel den Tempo-Unterschied zwischen den  am Flughafen Zürich-Kloten und jenen in der Londoner-Undergrund montierten Rolltreppen – auch schneller angetrieben werden.

 

In der obenstehenden Bild-Montage zeigt das linke Foto einige der Rolltreppen, welche im Flughafen Zürich-Kloten zwischen der Schalter- bzw. Einkaufshalle und den Perrons der SBB verkehren. Links sind drei parallel in einer Bahnstation der Londoner-Underground installierte Rolltreppen zu sehen – beinahe »unendlich lang« sind diese Dinger.

Begonnen hat die Geschichte der Rolltreppe bereits vor dem 15. März 1892, an dem Tag, als Jesse W. Reno in den USA das von ihm beantragte Patent für sein schräges Förderband zugesprochen wurde. Dieser Tag kann jedoch als der Beginn eines neuen »Personen-Transportzeitalters« bezeichnet werden, obwohl sich der wirtschaftliche Durchbruch der Rolltreppe erst an der Weltausstellung in Paris im Jahr 1990 etablierte. Dennoch, Jesse W. Reno gilt nicht als der eigentliche Erfinder der Rolltreppe, diese Errungenschaft wird George A. Wheeler zugeschrieben. Bis aber eine der heutigen Version entsprechende Rolltreppe produziert wurde, dauerte es noch weitere fünf Jahre.

 

Bild-Quellen:
Bild A: www.stuckies.ch
Bild B: Wikipedia
Bild C: Wikipedia (Bild-Montage)

 

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