Blog von buchplanet.ch | gebrauchte Bücher zu unschlagbaren Preisen

Robert und Olave Baden-Powell

von Josef Beda

Der 22. Februar – Thinking Day – ist in der Pfadfinderbewegung der Gedenktag, an dem an die weltweite Gemeinschaft der Pfadfinder und vor allem an den gemeinsamen Geburtstag des Begründers der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell (* 22. Februar 1857;  † 8. Januar 1941) und seiner Ehefrau und Mitbegründerin der Pfadfinderbewegung Olave Baden-Powell (* 22. Februar 1889; † 25. Juni 1977) erinnert.

 

 

Nach der Grundschulzeit besuchte Robert Baden-Powell die Royal Military Academy in Sandhurst. Nach Abschluss der Ausbildung an der Militärakademie bestand er die Aufnahmeprüfung bei der Kavallerie und diente in der britischen Armee in Indien, Südafrika, Malta und Balkan und in Matabele-Land, dem heutigen Simbabwe.

 

Das obenstehende Bild zeigt die Royal Military Academy. Sie wurde 1741 gegründet, um Kadetten für die Königliche Artillerie und die Pioniertruppe auszubilden; später auch für das Signal- und Panzerkorps.

Im Jahr 1910 beendete der mit drei Orden –  Companion »Order of the Bath« Knight Commander »Order of the Bath« und Knight Commander» Royal Victorian Order« ausgezeichnete Kriegsheld und zum Ritter geschlagene Sir Robert Baden-Powell die »abenteuerliche« militärische Laufbahn im Rang eines Generalleutnants.

 

Das obenstehende Bild zeigt die Brust-Medaille des »Royal Victorian Order«. Das Recht diesen Orden des Vereinigten Königreichs zu vergeben, obliegt ausschliesslich dem regierenden Monarchen.

Fortan widmete der am 7. Mai 1910 in Pension gegangene Kavallerie-Offizier Robert Baden-Powell seine ganze Kraft der von ihm gegründeten Pfadfinderbewegung. Erst mit 55 Jahren heiratete Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, wie er mit vollem Namen hiess, die um genau zweiunddreissig Jahre jüngere Olave St. Clair Soames.

 

 

Sie begann sich in der Pfadfinderbewegung zu engagieren. Ihre Hilfe wurde zunächst auf Ablehnung, doch nach kurzer Zeit wurde sie gebeten in der Grafschaft Sussex die Pfadfinderinnenarbeit zu organisieren. Im Jahr 1916 wurde sie an der Konferenz der Regionalführerinnen zur obersten Führerin gewählt. Als Chefin der englischen Pfadfinderinnen reiste sie um die Welt und baute mancherorts neue Gruppen auf. Dame Olave Baden-Powell wurde im Jahr 1930 zur Weltführerin der Pfadfinderinnen gewählt. Bereits zwei Jahre später wurde ihr das Grosskreuz des »Order of the British Empire« verliehen und im gleichen Jahr eröffnete sie in Adelboden (Berner Oberland) das erste WAGGGS – (World Association of Girl Guides and Girl Scouts) Weltzentrum.

 

 

Im Jahr 1939 verliess das Ehepaar Robert und Olave Baden-Powell ihr Heim »Pax Hill« in Bentley (England) und zogen nach Kenia, wo sie Neyri ihr neues Heim »Paxtu« bezogen. Nach dem Tod von Robert wechselte Olava ihren Wohnsitz wieder nach England und wohnte bis zu ihrem Tod in »Hampton Court Palace«. Kurz vor seinem Tod schrieb Robert Baden-Powell je einen Brief an die Pfadfindermädchen und an die Pfadfinderjungen. Im Brief an die Jungen hinterliess der im Laufe seines Lebens mit 37 Auszeichnungen und Ehrungen – darunter acht Orden und sechs Ehrentitel (Honarary Degrees) verschiedener Universitäten – bedachte Baron Baden-Pawell of Gilwell der Pfadfinderbewegung die zwei bis heute für sie wichtigsten Sätze: «Der wahre Weg, das Glück zu erlangen, besteht darin, andere Menschen glücklich zu machen. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.» Robert Baden-Powell

Lord Robert Baden-Powell wurde am Grab von mit ihren Trachten bekleideten Pfadfinderinnen und Pfadfindern, sowie salutierenden britischen Offizieren begleitet. Unter den Klängen der von einem Trompeter gespielten Melodie – dem von Robert Baden-Powell selbst komponierten »Pfadfinderpfiff« – wurde der Begründer der Pfadfinderbewegung auf dem Friedhof von Nyri bestattet.

Nachstehendes Bild zeigt das Grab von Lord und Lady Baden-Powell auf dem Friedhof von Nyeri. Auf dem Grabstein befindet sich ein Zeichen – Kreis mit einem Punkt in der Mitte -, eines der internationalen, allen Pfadfindern bekannten Wegzeichen, mit denen sie sich über alle Sprachgrenzen hinweg verständigen können.

 

 

»Glück auf die Lebensfahrt! – Ein Buch für junge Männer (Roverbuch)« ist der Titel eines der vierunddreissig Bücher, welche Robert Baden-Powell verfasste. Auf der vordersten Seite befindet sich die nachstehende Zeeichnung. «Dieses Bild ist das Inhaltsverzeichnis des Buches» ist unter ihr zu lesen.

 

 

Weitere Bücher, die sich mit der Pfadi  – in irgendeiner Form – beschäftigen finden Sie, wenn Sie im »Online-Shop für Gebrauchte Bücher« – www.buchplanet.ch – im Feld »Schnellsuche« den Begriff Pfadfinder eingeben.

 

Bild-Quellen:
Bild A: Wikipedia
Bild B: Wikipedia
Bild C: www.justmedals.com
Bild D: Wikipedia
Bild E: www.ourchalet.ch
Bild F: JBS – buchplanet.ch
Bild G: Wikipedia
Bild H: Buchseite

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.