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20. Juli 2017

Die Kutsche des Präsidenten

von Gabriel Weber

Die historische Kutsche seines Urgrossvaters, der seinerzeit Staatspräsident war, spielt eine nicht unwichtige Rolle im Leben des kleinen Julius, der Hauptperson in Eine Welt für Julius von Alfredo Bryce Echenique.

Julius entstammt einer immens reichen Familie in Peru und wächst im Luxus auf. Im Grunde hat er alles, was man sich nur wünschen kann. Doch wie so oft ist materieller Besitz auch hier eben nicht alles. Julius‘ Vater ist früh gestorben. Auch Cinthia, seine ältere Schwester und engste Vertraute, stirbt. Seine Mutter Susan ist hauptsächlich mit ihrem High-Society-Leben und ihrem neuen Ehemann beschäftigt. Seine älteren Brüder Santiago und Bobby ignorieren ihn. In seiner Einsamkeit tut Julius nun das, was er in seiner Eigenschaft als „junger Herr“ eigentlich auf gar keinen Fall tun dürfte: Er sucht Zuflucht bei den Dienstboten. Bei Nilda, der Köchin; bei Carlos, dem Chauffeur; und besonders bei Vilma, dem Kindermädchen. Julius mag die Angestellten und die Angestellten mögen ihn auch. Er ist nämlich nicht so hochnäsig und rücksichtslos wie andere Mitglieder der Herrschaft!

Julius geht zum ersten Mal zur Schule, erlebt seine Erstkommunion, darf zum ersten Mal nicht alleine im Kinderzimmer, sondern „wie ein Grosser“ mit dem Rest der Familie zusammen im Speisezimmer essen… Mit jedem Schritt auf dem Lebensweg entdeckt er einen neuen Teil der Welt. Julius mag zwar klein sein, aber er geht mit offenen Augen durch das Leben. Und manchmal, ja manchmal begreift er wesentlich mehr, als man denkt. Eine Welt für Julius ist ein Entwicklungsroman und zugleich ein Gesellschaftsporträt der sogenannten „Oberen Zehntausend“.

18. Juli 2017

Sah ein Knab‘ ein Rösslein steh’n

von Gabriel Weber

Neben dem Delfin Flipper und dem Hund Lassie gehört das Pferd Fury zu den grossen tierischen Helden in der Geschichte des Fernsehens. Das Ross gibt es aber auch in Buchform.

Auf der Broken Wheel Ranch werden eingefangene Wildpferde für den Hausgebrauch gezähmt. Der ganze Stolz von Ranch-Besitzer Jim Newton ist ein schwarzer Hengst, dem er seines Temperamentes wegen den Namen „Fury“ (Zorn) gegeben hat. Fury macht seinem Namen Ehre und erweist sich als harte Nuss; niemanden lässt er an sich heran. Doch dann naht unverhofft die Lösung des Problems, und zwar in Gestalt des Waisenknaben Joey. Dieser ist begeistert von Fury und „umwirbt“ ihn mit einer solchen Leidenschaft, dass der stolze Rappe nicht widerstehen kann: Von Joey lässt er sich zähmen. Jim Newton erkennt die Begabung des Jungen und adoptiert ihn. So kommt Joey auf die Ranch, in den Jungesellen-Haushalt von Jim und seiner rechten Hand, dem alten Pete. Da Fury sich von niemandem sonst reiten lässt, wird er gewissermassen Joeys Privat-Pferd.

Jetzt bei buchplanet.ch: Fury, Fury und die Mustangs und Fury – Und dann kam der Blizzard, sämtlich von Albert G. Miller sowie Fury – Das Rätsel der alte Fichte von William Fenton. Rösslein, Rösslein, Rösslein schwarz, Rösslein auf der Weiden…

17. Juli 2017

Lesen auf Kieselsteinen

von Julia S.

Völlig fasziniert vom Betrachten der kunstreich angelegten Flusssteine, im Wasser oder am Flussufer würde ich sagen, dass der deutsche Herbert Ulrich ein Naturmensch ist, denn sein Buch KIESELSTEINE ist gefüllt mit faszinierenden Abbildungen von zahlreichen rund geformten Steinen. Kreativ und schöpferisch gestaltete er diese, die wohl mit einem Spaziergang nicht zu schaffen sind. Vielleicht dauerte das Finden und Kreieren dieser Vielfalt von Kunstwerken eine ausdauernde Zeit in der Natur. Die Objekte sind entstanden durch aneinanderreihen der grossen Kieselsteine, die weisse Gesteinsadern, einen Kreis oder mehrere Striche aufweisen. Daraus sind eindrucksvolle Fotografien entstanden. Bekannte Zeichen und Zahlen oder Buchstaben, spezielle Muster, zarte gerade Linien, mit Kreisen oder mit diversen Abstufungen. Viele Fotographien sind in schwarz-weiss gehalten, daher scheint es auf den ersten Blick, oft rätselhaft ob der Künstler hier mit weisser Farbe und einem Pinselstrich nachgeholfen hat, um sein Objekt im richtigen Sinn zu ergänzen. Doch beim näheren abtasten mit den eigenen Augen, erweisen sich die Striche als nachvollziehbar echt, wie auch der Künstler im Bericht dazu bestätigt, dass nicht gemogelt wurde.

13. Juli 2017

Eine Seefahrt, die ist lustig…

von Gabriel Weber

…eine Seefahrt, die ist schön! Doch, es gibt auch heute noch Passagierschiffe. Allerdings dienen sie hauptsächlich nicht mehr zum schlichten Transport von A nach B, sondern zu Vergnügungszwecken. Prachtvolle Nachfahren der Kanus und Einbäume vergangener Zeiten kann man in dem Buch Die neuen Cunard Schiffe von Ingo Thiel bewundern.

Die Queen Mary 2 ist ein Riesending. Länger, als das Empire State Building hoch ist (und das ist ziemlich hoch!). Von Königin Elizabeth II höchstpersönlich getauft, enthält sie u. A. ein vollständiges Planetarium, ein Krankenhaus mit zehn Betten, ein Theater mit 1094 Plätzen, eine Bibliothek mit 8000 Bänden sowie Kunstwerke, für deren Ankauf die Reederei mehrere Millionen springen liess. Die Brücke ist über 50 Meter breit und mit der modernsten Technik ausgestattet – trotzdem steht immer auch ein Ausguck mit einem Fernglas da (es geht doch nichts über die klassische Arbeitsweise. Ahoi!). Auf dem Schiff wird Strom produziert, und zwar jeden Tag so viel, dass man damit ohne weiters die ganze Stadt St. Gallen versorgen könnte. Noch einige weitere Zahlen gefällig? 234 000 Quadratmeter Teppich. 3000 Telefone (Handys usw. nicht mitgezählt). Pro Atlantikreise 36 000 Eier, 13 500 Liter Kaffee und 20 kg Kaviar (für die Passagiere, nicht für die Mannschaft). Dieses überzüchtete Floss (man wundert sich, dass so ein Ding überhaupt noch schwimmt) gehört der Reederei Cunard, die schon im 19. Jahrhundert die Schifffahrt zwischen Europa und Amerika beherrschte.

Bei aller Technik ist so eine Seereise zwar lustig und schön, aber doch nie hundertprozentig ungefährlich. Denken Sie bloss an die Titanic! Es braucht gar nicht viel, dann geht die ganze Herrlichkeit den Bach runter…

11. Juli 2017

Quatsch mit Sosse!

von Gabriel Weber

Mehr oder weniger geistreiche Sentenzen für jede passende oder unpassende Gelegenheit findet man in einem Buch mit dem Titel Kernsprüche, herausgegeben vom Kreativ-Verlag (toller Name!).

Wer Glück hat, braucht keinen Verstand; wer Verstand hat, braucht kein Glück. (Und manche Leute haben mehr Glück als Verstand.) – Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. (Deshalb heisst es auch Kranken-Kasse und nicht Gesunden-Kasse.) – Geisterfahrer: Individualismus in der falschen Richtung. (Vielleicht fahren in Wirklichkeit ja alle anderen verkehrt.) – Was nützt das Schiessen, wenn man nicht trifft. (Bloss abdrücken kann jeder Depp, aber zielen…) – Der heilige Dingsbums ist der Schutzpatron der Vergesslichen. (Zum Beispiel von diesem, diesem… verflixt, wie hiess der doch gleich?) – Von allen Zügen entgleisen die Gesichtszüge am häufigsten. (Bahn frei!) – Viele verlieren den Verstand nicht, weil sie keinen haben. (Das ist doch irgendwie logisch, nicht wahr?) – Der Ballon strebt, wie alles Aufgeblasene, nach oben. (Besonders in der Politik gibt es viele Ballone und Balloninnen.) – Am meisten Kavaliere gibt es in der Kavallerie. (Zu schade, dass die Kavallerie abgeschafft worden ist.) – Wir sind für nichts so dankbar wie für Dankbarkeit. (Dankeschön!)

Kurz und knapp klipp und klar auf den Punkt gebracht! Ich freue mich schon darauf, aus diesem Buch zitieren zu können.

10. Juli 2017

Gelb statt Gold

von Julia S.

In unseren Bücher-Rubriken gestöbert und voila, auf GELB gestossen (nein leider nicht auf Gold!) Der eine oder andere Schatz wird hier schon drunter sein, je nach Ihrem Interesse. Wenn Sie bei diesen Exemplaren aus unserem Shop www.buchplanet.ch nicht auf Gold und nur auf Gelb stossen, finden Sie vielleicht in unseren anderen vielfältigen Rubriken Ihr Goldnagget.

Erfahren sie mehr über die unterschiedlichen Anbauarten, wie Saatanpflanzungen, Gewürze die steckbrieflich beschrieben sind, Bei- und Heilpflanzen, in übersichtlichen Tabellen die Zuchtziele, Düngung, Fruchtfolge, Ernte und vieles mehr. PRAXIS DES ÖKOLOGISCHEN KRÄUTERANBAUS

Mit lustigen Gedichten, entstanden 1857 und den wiedererkennbaren Bildern des Kinderbuchautors Heinrich Hoffmann von dem auch der Struwwlpeter (1926) stammt. IM HIMMEL UND AUF DER ERDE_1

Aus dem Hoffmann und Campe Verlag von 1951. Der Deutschbaltische Publizist und Autor Ivar Lissner träumt blau, hat Hunger nach Freiheit und erinnert sich an Heho an der Grenze Sibiriens. Den Schneeleoparden, die Waldeinsamkeit und dem Leben, das in dieser harten Gegend, von den Pferden abhängt. TAIGA

 

Mit allerlei komischen Zeilen – wie der Berliner bekannt ist – sorgt diese Reise für ein abwägen, durchdenken, nachgrübeln und lächelndes sinnieren! REISEPLAN FÜR WESTBERLINER

6. Juli 2017

Der Floh-Markt

von Gabriel Weber

In der nordenglischen Grafschaft Yorkshire werden nicht nur Diamanten gestohlen (Blog vom 29. Juni 2017). In Leonie Swanns Roman Dunkelsprung gehen dort noch ganz andere Dinge vor.

Julius Birdwell aus London ist im Hauptberuf Goldschmied, wäre in seiner Jugend beinahe Einbrecher geworden und betreibt im Nebenberuf einen Flohzirkus. Frank Green ist ein (vorsichtig ausgedrückt) reichlich exzentrischer Privatdetektiv und sucht gerade nach einer vermissten älteren Dame namens Rose Dawn. Professor Isaac Fawkes ist Zauberkünstler, aber nicht irgendeiner, sondern ein ganz besonderer! Etwas ist ihm offenbar abhanden gekommen, deshalb schickt er zwei dubiose Figuren namens Thistle und Hunch aus, um es wiederzufinden. Dann ist da noch Elizabeth, eine Frau, die offensichtlich das eine oder andere Geheimnis hütet. Und ausserdem spielen verschiedene weitere Personen mit, von denen man allerdings lange Zeit nicht so recht weiss, wer und vor Allem was sie eigentlich sind. In einem vornehmen Landhaus in Yorkshire (Täterätätäää!), das übrigens einer alten Frau gehört, die sich für vierzehnjährig hält, treffen alle aufeinander. Frank, ein seltsames Reptil im Schlepptau, sucht nach dieser Rose Dawn, wie gesagt. Julius, immer seinen „Flohpalast“ unter dem Arm, sucht nach einer Meerjungfrau (Jawohl!). Elizabeth, Thistle und Hunch suchen alle auch irgendjemanden. Und wenn ich noch hinzufüge, dass einmal ein Drache in der Eisenbahn Feuer speit und dass eines schönen Tages eine harmlose alte Dame mit einem geklauten Lieferwagen auf und davon fährt, nachdem sie den Fahrer in ihrer Besenkammer eingesperrt hat… dann sind das nur kleine Kostproben davon, was auf den rund 380 Seiten so alles passiert. Auch die Frage, ob Magie in unserer heutigen Welt überhaupt noch Platz hat, wird erörtert.

Das geschätzte Publikum merkt bereits: In diesem Buch wimmelt es nur so von skurrilen Gestalten. Dazu gehören nicht zuletzt auch Julius Birdwells Zirkusflöhe mit klangvollen Namen wie Zarathustra, Faust oder Cleopatra – und ganz besonders der Albino-Floh Lazarus Dunkelsprung.

4. Juli 2017

Was wäre, wenn…

von Gabriel Weber

Das ist ein uralter Gedanke in der Literatur. Schon viele Schriftsteller haben sich mit der Frage befasst, wie das Leben in der Zukunft aussehen, was der wissenschaftliche und technische Fortschritt alles bringen könnte.

Ein Name, der einem da sofort einfällt, ist Jules Verne. In Ein Tag eines Zeitungsverlegers im Jahre 2889 entwirft er die Vision einer mündlichen Zeitung. Man betritt so eine Art Telefonzelle und hört den Inhalt der neusten Ausgabe. Der Senior unter den Autoren dieses Genres ist zweifellos der Grieche Lukian, der schon im 2. Jahrhundert n. Chr. eine Reise mit dem Segelschiff zum Mond beschrieb. Auch Gottfried August Bürgers Baron Münchhausen ist zum Mond gereist (irgendwie scheint der Mond die Menschen schon immer fasziniert zu haben). Mark Twain und Arthur Conan Doyle haben sich in weniger bekannten Texten mit Science-Fiction beschäftigt. Den rasanten Massentourismus à la „Europa in acht Tagen“ hat Hans Christian Andersen schon vor langer Zeit vorweggenommen. Jonathan Swift schickt seinen Romanhelden Gulliver nicht nur zu Zwergen und Riesen, sondern auch auf Reisen mit einer fliegenden Insel.

Hanna Bautze hat in Placet ist ein irrer Ort eine Auswahl historischer Science-Fiction-Erzählungen zusammengetragen (übrigens ein schauriger Ladenhüter, schon seit 2010 in unserem Katalog… Hoppla, das wollte ich eigentlich nicht schreiben!).

3. Juli 2017

Boomerang-Kid oder Nesthocker

von Julia S.

Marianne Siegenthaler und Jürgen Feigl haben sich an ein amüsantes wie ernstes Thema herangewagt. Sie beschreiben warmherzig aber auch mit klaren Worten, die Spielregeln für das Zusammenleben mit erwachsenen Söhnen und Töchtern im Hause ‚Hotel Mama‘.

Mit Berichten von Eltern und Jugendlichen und ihren Erfahrungen dürften Sie sich in der einen oder anderen Situation wiederfinden. Wenn Sie ebenfalls dort anecken, wird Sie dieser Familienratgeber mit Fragen und Antworten unterstützen können. Es gibt verschiedene Faktoren, warum ältere Kinder noch zu Hause wohnen bleiben. Am häufigsten ist ein Studium, kein Geld, zu teure Wohnungen in den Städten, kleiner Lohn, Eltern haben eine grosse Wohnung oder ein Haus. Kinder müssen nicht vollumfänglich für sich selber sorgen – sprich geniessen ihre Freiheit und haben wenig bis keine Pflichten zu erfüllen. ‚Die Super-Opportunisten‘, ‚Die Boomerang Kids‘ und ‚Die Pragmatiker‘ sind hier zu erforschen. Wie häufig kommt es in Haushalten mit erwachsenen Kindern zu Problemen? Wo liegen die Hauptprobleme beim Zusammenleben? Zwei Generationen mit unterschiedlichen Bedürfnissen! Hier aber eine gute Nachricht: Welches sind die Vorteile im Zusammenleben mit den heranwachsenden Kindern? Dem wird auf den Grund gegangen. Was die reifen Kinder zu Hause hält, die Rolle der Eltern und die Spielregeln für die Finanzen, Versicherungen, den ganzen Haushalt, Legale und illegale Drogen, der allgemeine Umgang untereinander und die Privatsphäre für alle beteiligten. Das Kapitel ‚Tabu Rausschmiss‘ ist immer heikel. Mutter Karin berichtet, dass für sie 24 Jahre Mami sein, genug ist. Da die jüngere Tochter ihre Lehre auch bald beende, wolle sie endlich mehr Freiheiten haben und ein eigenes Zimmer. Ein Gespräch mit den beiden Mädchen Carla 24 und Carina 21 steht wohl an. Das wird schwer werden, weil sie sich Zuhause sehr wohl fühlen und auch Karin sie vermissen wird. Aber Trotzdem, es muss sein.

So kämpfen viele Eltern mit der Loslösung ihrer Nesthocker und nun verwandeln Sie Ihr Zusammenleben mit Ihren Sprösslingen zu einer Win-win-Situation! -> DIE NESTHOCKER

29. Juni 2017

À propos

von Gabriel Weber

The Moonstone von Wilkie Collins (jetzt im englischen Originaltext bei buchplanet.ch erhältlich) ist einer jener klassischen Kriminalromane, die von Road Hill House (Blog vom 20. Juni 2017) beeinflusst wurden.

Ein Diamant (womit wir wieder einmal beim Thema wären: Blog vom 18. Mai 2017), genannt der Moonstone, wird in Indien gestohlen. Der Offizier John Herncastle bringt ihn nach England und dort gelangt der Stein schliesslich in die Hände von Miss Rachel Verrinder, einer jungen Dame aus bestem Haus. Aber da bleibt er nicht lange. Bereits in der ersten Nacht, in der sich der Moonstone in dem alten Herrenhaus in Yorkshire befindet, wird das gute Stück geklaut. Weil Superintendent Seegrave von der örtlichen Polizei mit dem Fall überfordert ist, muss Sergeant Cuff von Scotland Yard die Sache in die Hand nehmen. Verschiedene Personen verhalten sich höchst verdächtig, jeder scheint etwas zu verbergen zu haben…

Verschiedene Personen, darunter Gabriel Betteredge (was für ein schöner Vorname!), der Butler der Verrinders mit einer Leidenschaft für Robinson Crusoe, und Franklin Blake, der den Diamanten nach Yorkshire gebracht und Miss Rachel überreicht hat, lösen sich als Ich-Erzähler ab. Sergeant Cuff ist, untypisch für einen klassischen Romandetektiv, erstens Polizeibeamter und zweitens durchaus nicht unfehlbar. Er ist sozusagen das Gegenteil von Sherlock Holmes.